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Der Philips P80C31SFPN ist ein ROM-loser Prozessor aus der 8051-Familie. Er benötigt einen Takt, eine Reset-Schaltung, ein externes Programm-ROM und ein Latch, das die unteren Adressbits vom Datenbus trennt. Dieser Aufbau ergänzt 8 KB externes RAM und zwei Diagnose-LEDs. Alle unten genannten aktiven Bauteile sind im iMania-Shop erhältlich; dazu kommen gewöhnliche passive Bauteile, Drähte, eine geregelte 5-V-Versorgung und ein Programmiergerät für das ROM. Dies ist eine geprüfte Verdrahtungsanleitung, aber keine Behauptung, dass die fertige Schaltung praktisch getestet wurde.
Zusätzlich werden benötigt: eine geregelte 5-V-Versorgung, Schaltdraht, je ein 100-nF-Keramikkondensator direkt an jedem IC, ein 10-µF-Kondensator über den Versorgungsschienen, zwei 22-pF-Kondensatoren für den Quarz, ein 10-µF-Resetkondensator, ein 10-kΩ-Widerstand, zwei 1-kΩ-LED-Widerstände und optional ein Reset-Taster (Schließer). Ein DIP-40-Sockel ist optional. Der SMT-Quarz benötigt zwei kurze angelötete Drähte; seine Kontaktflächen gehören nicht direkt in ein Steckbrett. Das Programmiergerät ist ein Vorbereitungsmittel, kein Bauteil der laufenden Schaltung. Ein leeres OTP-ROM kann nicht booten.
Zuerst legt die CPU A0–A7 an Port 0 und A8–A15 an Port 2. Bei hohem ALE folgt das SN74ALS873BNT den Eingängen; mit der fallenden ALE-Flanke hält es A0–A7 fest. Danach wird Port 0 zum Datenbus D0–D7. Ein niedriges PSEN gibt das ROM für einen Befehlsabruf frei. Ein niedriges RD gibt das RAM für einen MOVX-Lesezugriff frei; ein niedriges WR schreibt in das RAM. ROM und RAM teilen die Datenleitungen, aber nicht die Ausgangsfreigabe. Ihre OE-Pins dürfen nicht verbunden werden: Sonst können beide ICs gleichzeitig den Bus treiben.
MOVX
n=0…7
Das mitgelieferte Assembler-Testprogramm und die 64-KB-ROM-Binärdatei beginnen bei Codeadresse 0000h. Das Programm schreibt 5Ah in externes RAM bei 0000h und liest den Wert zurück. Bei Erfolg blinkt P1.0; bei Fehler leuchtet P1.1 dauerhaft. Die Binärdatei mit einem Programmiergerät, das ausdrücklich den genauen Typ AT27C512R-55PC unterstützt, in ein leeres IC schreiben und anschließend Byte für Byte verifizieren. OTP lässt sich nur einmal programmieren; ein falsches Image braucht einen neuen leeren Baustein. Vor dem Einsetzen oder Entfernen von ICs immer ausschalten.
Eine strombegrenzte, geregelte 5-V-Quelle verwenden. 5 V und Masse an jedem IC prüfen. Nach dem Start soll P1.0 blinken und P1.1 dunkel bleiben. Passiert nichts, Reset-Freigabe, Oszillator, EA low, ALE-Impulse, ROM-OE an PSEN und die ersten drei Codebytes bei 0000h prüfen. Leuchtet P1.1, die beiden RAM-Chip-Selects, RD/WR und die gemeinsame Adress-/Datenverdrahtung kontrollieren. Ein Tastkopf mit hoher Kapazität kann den Quarzoszillator anhalten. Der Aufbau wurde nicht praktisch geprüft; lange Steckbrettdrähte können bei 11 MHz Fehler verursachen.
Pinbelegung und Zeitverhalten wurden anhand von Philips 80C31/80C32, TI SN74ALS873B, Microchip AT27C512R und dem Originaldatenblatt Hitachi HM6264LP-15 (Hitachi IC Memories Data Book 1985, Seite 158) kontrolliert. Vor dem Einschalten Markierungen und Kerben der tatsächlichen Bauteile prüfen.
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