Sie befinden sich hier: Startseite » Anleitungen » Wann ist ein 74HCT541-Buspuffer sinnvoll?
Der 74HC245 kann acht Bit in beide Richtungen übertragen. Der 74HCT541 ist anders: Er leitet acht Signale in eine Richtung weiter und kann seine Ausgänge trennen, wenn sie den nächsten Bus nicht treiben dürfen.
Ein Puffer liest den Logikpegel an einem Eingang und gibt ihn an einem Ausgang wieder. Bei diesem Chip hat jeder A-Eingang einen zugehörigen Y-Ausgang: A1 führt zu Y1 und so weiter bis A8 und Y8. Die Signale sind nicht invertiert – ein High am Eingang ergibt ein High am Ausgang. Der Puffer setzt einen neuen Ausgangstreiber zwischen zwei Leitungsgruppen; er ist kein Speicher und wählt selbst keine Adresse aus.
A
Y
Die Ausgänge sind freigegeben. Jeder Y-Ausgang folgt seinem A-Eingang nach der Signallaufzeit des Chips.
Alle acht Y-Ausgänge werden hochohmig (Hi-Z). Der Chip treibt sie nicht mehr; Hi-Z ist keine logische Null.
Daten fließen nur von A → Y. Anders als beim 74HC245 kann dieser Chip keine Daten von Y nach A zurücksenden.
Der Schrägstrich bedeutet aktiv bei Low. Beide Freigaben gelten für die gesamte 8-Bit-Gruppe, nicht für jeweils vier Kanäle. Beide Eingänge brauchen definierte Logikpegel; keiner darf offen bleiben.
/OE1
/OE2
Der Shop führt den SN74HCT541N im 20-poligen DIP-Gehäuse; prüfe den aktuellen Bestand auf der Produktseite. Falls du hochohmige Ausgänge noch nicht kennst, beginne mit dem Leitfaden zum 74HC245.
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